Als Fahrradvariante des Canicross ermöglicht Cani-VTT (Bikejoring) das Zurücklegen größerer Distanzen bei gleichzeitig intensiver Beanspruchung der Ausdauer des Hundes — eine bei Besitzern von Hunden mit hohem Bewegungsbedürfnis beliebte Disziplin.
Das Prinzip und die Ausrüstung
Ein spezifisches Zuggeschirr, eine Zugleine, die an einem am Fahrrad montierten Bügel befestigt ist (niemals direkt am Lenker, aus offensichtlichen Sicherheits- und Kontrollgründen): Der Hund zieht, während der Radfahrer tritt, in einer Synergie, die ein gegenseitiges Lernen erfordert.
Welche Hunde eignen sich am besten
Rassen mit großer Statur und starker Ausdauer glänzen besonders: nordische Hunde, Bracken, Belgische Schäferhunde, athletische Mischlinge. Die potenziell höhere Geschwindigkeit im Vergleich zum Canicross erfordert eine strengere Auswahl anhand der körperlichen Leistungsfähigkeit des Hundes.
Sicherheit: der nicht verhandelbare Punkt
Cani-VTT birgt spezifische Risiken: Sturz des Radfahrers bei plötzlichem Stopp des Hundes, Durchgehen bei der Verfolgung eines Wildtiers, Kontrollverlust bei Abfahrten. Ein Schnelllöse-Mechanismus für die Leine bleibt unverzichtbar, ebenso wie ein schrittweises Training des Gehorsams des Hundes selbst unter voller Zugbelastung.
Eine ähnliche Progression wie bei anderen Zugsportarten
Wie beim Canicross und dem bereits behandelten Skijoring muss die Einführung der Ausrüstung und der Belastung schrittweise erfolgen, mit systematischer Aufmerksamkeit für Aufwärmen und Erholung.