Für Besitzer, die eine Zucht mit ihrer Hündin in Erwägung ziehen, erfordern Trächtigkeit und Geburt eine sorgfältige Vorbereitung und eine aufmerksame tierärztliche Betreuung — ein Vorhaben, das sich nicht improvisieren lässt.
Die Trächtigkeitsdauer und ihre Überwachung
Die Trächtigkeit bei der Hündin dauert im Durchschnitt 63 Tage, mit einer möglichen Abweichung von einigen Tagen. Eine Ultraschallkontrolle ab der dritten Woche bestätigt die Trächtigkeit, während eine Röntgenaufnahme gegen Ende der Trächtigkeit hilft, die Anzahl der Welpen abzuschätzen und mögliche Komplikationen zu antizipieren.
Die besonderen Bedürfnisse der trächtigen Hündin
- Angepasste Ernährung: Der Energiebedarf steigt schrittweise, besonders im letzten Drittel der Trächtigkeit, was eine Anpassung der Ration erfordert, in Anlehnung an die Grundsätze aus unserem Artikel über die Ernährung des aktiven Hundes
- Moderate körperliche Aktivität: leichte Bewegung ohne intensive Anstrengung beibehalten, besonders gegen Ende der Trächtigkeit
- Vorbereitung des Wurfplatzes: ein ruhiger, warmer und sicherer Ort, der der Hündin im Voraus vertraut gemacht wird, um ihren Stress zu reduzieren
Die Anzeichen einer bevorstehenden Geburt
- Absinken der Körpertemperatur unter 37,5 °C in den 24 Stunden vor der Geburt
- Unruhe, aktive Nestsuche, Nahrungsverweigerung
- Hecheln und sichtbare Wehen
Zu beobachtende Komplikationen
Eine Geburt, die sich über mehrere Stunden ohne Fortschritt hinzieht, intensive Wehen ohne Austreibung, oder eine Hündin mit Anzeichen von Not (schwere Lethargie, ungewöhnliche Blutung) rechtfertigen eine dringende tierärztliche Konsultation — die Dystokie (Geburtsschwierigkeit) bleibt eine potenziell ernste Komplikation, die mitunter einen chirurgischen Eingriff erfordert.
Die ersten Tage nach der Geburt
Eine engmaschige Überwachung der Welpen in den ersten 48 Stunden (Gewichtszunahme, effektives Saugen, Umgebungstemperatur) ermöglicht es, jede Schwierigkeit frühzeitig zu erkennen. Auch die Hündin selbst verdient besondere Aufmerksamkeit, mit einer tierärztlichen Nachkontrolle nach der Geburt, um Plazentareste oder eine Infektion auszuschließen.
Auch auf Deutsch verfügbar: geschirr oder Halsband: was je nach Verwendung wählen, zecken und Parasiten: den aktiven Hund das ganze Jahr über schützen und pflege der Ballen: die Pfoten des aktiven Hundes schützen. Weitere Übersetzungen folgen nach und nach.